Mettiner Quietscheente geht langsam die Luft aus

Artikel der IVZ vom 26-05.2010 in Auszügen

„Der Förderverein wünscht sich mehr Unterstützung, von seinen Mitgliedern und den anderen Freibadbenutzern“ Werner Ruwe ist enttäuscht. Fünf Arbeitseinsätze waren in den vergangenen Wochen angesetzt, fünf Gelegenheiten für Freibadfans, dabei zu sein und mit anzupacken, die Anlage an der Neuenkirchener Str. auf Vordermann zu bringen. Doch Ruwe, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Mettingen, war meist mit seinen Vorstandskollegen und wenigen weiteren Aktiven allein mit der ganzen Arbeit.

Dabei war und ist auch jetzt noch eine Menge zu tun, wenn der Betrieb im Freibad in den kommenden Wochen starten soll. Es wurden Leitungen zum Planschbecken verlegt, damit das Wasser dort duch die Absorberanlage erwärmt werden kann, die Tische und Stühle für den Kiosk geölt und die Geräte in der Küche für die Saison vorbereitet.  Auf der Tagesordnung stehen noch die Installation des Sonnensegels über dem Planschbecken, der Aufbau der Beachvolleyball-Anlage und weitere kleinere Arbeiten, die für so viele Menschen den Besuch im Freibad attraktiv zu machen. Die Vorstandskollegen und Aktiven taten es gerne, machen aber gleichzeitig deutlich, das ihnen so langsam die Luft ausgeht.

Die meisten Besucher nutzen das Bad zwar gerne, sind aber nicht bereit, sich dafür einzusetzen. Dabei geht es nicht darum, ganze Samstage lang Schaufeln, Harken oder Pinsel schwingend im Freibad zu verbringen, sondern jeder ist willkommen mitzuhelfen auch wenn es nur zwei Stunden sind.

17 Juni '10 - Kategorie: Allgemeines